Tage des Passivhauses - Erlebe das Plus an Behaglichkeit

Tage des Passivhauses 08.-10.11.2013

Bereits zum zehnten Mal können österreichweit Besucher hautnah erleben, wie Energieeffizienz und höchster Komfort zusammenpassen. Bewohner und Experten beantworten Fragen in persönlichen Gesprächen, beschreiben das eigene Wohngefühl und zeigen die Vorzüge ihres Heims auf. Vom 8. bis 10. November 2013 stehen weltweit die Türen von hunderten Passivhäusern offen. Auch in Österreich werden wieder viele Besichtigungen und Führungen geboten.

EFH Sommerein; Fotocredits: Huger

 

 

Sonnenwelt Großschönau; Fotocredits: Klaus Pichler

 

 

Obstbau Leeb; Fotocredits: Maximilian Lang

Nachhaltig leistbares Wohnen und Arbeiten selbst erleben
Alle  Österreicher haben wieder die Gelegenheit sich selbst zu überzeugen, wie es ohne viel Mehrkosten bei hoher Behaglichkeit möglich ist, für Heizkosten nur 1 – 2 Euro je Quadratmeter Wohnfläche aufwenden zu müssen – pro Jahr versteht sich! Bei einer Besichtigung wird schnell deutlich, dass das Passivhaus mehr ist als nur ein bisschen zusätzliche Dämmung. Das Ergebnis: nicht nur minimale Heizkosten, sondern vor allem ein spürbar besseres Raumklima. Temperatur und Lüftung lassen sich dabei einfach und flexibel steuern – ganz nach individuellen Vorlieben der Bewohner.

„Das Passivhaus ist ein zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende. Für den einzelnen Häuselbauer ist das überzeugendste Argument aber wohl die Wirtschaftlichkeit“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts und Mitinitiator der „Tage des Passivhauses“. Bis zu 90 Prozent der Heizenergie werden mit dem Passivhaus eingespart – zusätzliche Investitionen in der Bauphase sind durch die äußerst geringen Betriebskosten in wenigen Jahren ausgeglichen. Mit dieser Effizienz erfüllt der Standard schon heute die Vorgaben der ab 2021 geltenden Europäischen Gebäuderichtlinie.


Passivhaus ist Vielfalt
Die unterschiedlichsten Neubauten und sanierten Altbauten, die bei den Passivhaustagen ihre Pforten öffnen, zeigen auch, wie vielfältig die Architektur ist, mit der man ein Passivhaus gestalten kann. Vielfältig ist auch die Bauweise, ob in Holzbau, Mischbau oder Massivbau – der Gebäudenutzung sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Passivhaus-Bewohner von Einfamilienhäusern schätzen genauso den hohen Wohnkomfort wie Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Zur Besichtigung laden auch Hotels, Kindergärten, Schulen und Gemeindezentren in Passivhaus-Standard ein, ebenso wie ein Lebensmittelmarkt, ein Obstladen und ein Café ihre Türen geöffnet haben.

Ob in Zwischenwasser, Pörtschach oder Wien – seit den ersten „Tagen des Passivhauses“ vor zehn Jahren haben bereits Zehntausende die Möglichkeit zu einem Besuch genutzt. Auch Günter Lang, Leiter der Passivhaus Austria beteiligt sich mit seinem eigenen Passivhaus bereits zum zehnten Mal an der Aktion. „Auf diese Weise konnten schon viele interessierte Gäste bei den Hausführungen selbst das unbeschreibliche Gefühl von Behaglichkeit erleben und die Realisierbarkeit für ihre eigenen Pläne selbst begreifen. So ein Besuch überzeugt mehr als tausend Worte“, freut sich Lang.

Die österreichweiten und internationalen „Tage des Passivhauses“ sind eine Aktion der Netzwerke Passivhaus Austria und iPHA (International Passive House Association) sowie weiterer Partner weltweit. Eine Übersicht aller Gebäude, die an den „Tagen des Passivhauses“ in jeder Region geöffnet sind, findet sich unter www.passivhaus-datenbank.org.